, Lux Carolin

Abrudern 2025

Abrudern 2025


Aufgrund von windigen Verhältnissen fand das diesjährige Abrudern einmal nicht auf dem Wasser, sondern im Kraftraum statt. Das abwechslungsreiche und anspruchsvolle Alternativprogramm erwies sich als würdiger Ersatz und die schlechten Wetterbedingungen wurden nur kurz bedauert, bevor alle umso mehr Vollgas gaben.


Die altersdurchmischten Teams sassen jetzt zwar nicht im gleichen Boot, Zusammenarbeit stand dennoch an oberster Stelle und schon beim ersten Teil des Wettkampfes gefragt. Ziel war es in 60 Minuten, auf dem gruppeneigenen Ergometer so viele Kilometer wie möglich zu fahren. Dabei waren die abgesprochenen, gut organisierten Wechsel zwischen den Teammitgliedern von grosser Bedeutung, die motivierenden Anfeuerungsrufe der nicht Rudernden trugen ebenfalls massgebend dazu bei, dass wirklich Alle alles gaben.


Doch damit war es noch nicht genug, im Gegenteil. Der Ehrgeiz der Gruppen war mit der ersten Challenge erst so richtig entfacht worden und so wurde auch in der zweiten Disziplin der Kampf um die beste Rangierung mit voller Konzentration angegangen. Diese war nötig, denn das Ziel lautete: beim Biathlon möglichst schnell dreimal 250 Meter rudern, dazwischen jeweils mit 8 Schuss die 5 Scheiben treffen. Wer nicht die zwingend benötigte ruhige Hand und Treffsicherheit aufbringen konnte, ruderte im nächsten Durchgang pro Fehler 30 Meter weiter. Für einige war es das erste Mal, dass sie so genau treffen mussten, und während einige in Rekordgeschwindigkeit zielten und trafen, liess jeder Fehlschuss der weniger Erfolgreichen unseren Respekt für die Biathletinnen und Biathleten wachsen, die selbst nach höchster Belastung noch zielsicher ins Schwarze trafen.


Die dritte Disziplin, in der wir uns massen, wäre auf dem Wasser ebenfalls von wichtiger Bedeutung gewesen, denn wer das Boot stabilisieren möchte, braucht Gleichgewicht und Stabilität. Beides testeten wir mit dem Balanceboard, wo es galt, den höchstmöglichen Score zu erreichen. Auch hier konnte man wieder viele unterschiedliche Strategien beobachten, und obwohl die Wettkampfatmosphäre noch immer ernst und konzentriert war, konnte der eine oder andere Lacher über wacklige Versuche nicht immer verkniffen werden.


Erschöpft und wohl auch etwas überrascht vom an den Tag gelegten Ehrgeiz, fanden wir uns im Clubraum ein. Im Anschluss an eine feine Kürbissuppe fand die Rangverkündigung statt, wobei einige Teams durch nur einen Rangpunkt Unterschied getrennt waren. Freuen konnten wir uns, abgesehen von den Teamleistungen, aber auch über den leckeren Preis, den alle Gruppen erhielten. Als krönenden Abschluss des gelungenen Vormittags gab es ein grossartiges Dessertbuffet. Vielen Dank an alle Bäckerinnen sowie an Ursi und Peter für die Organisation des Abruderns. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

 

 

Zoe