, Til von Wartburg

Trainingscamp Frühling 2026

Training der Junioren am Gnadensee

Das Trainingslager begann damit, dass wir gemeinsam alle Boote abriggerten und auf den Hänger luden. Nach einem stärkenden Mittagessen, während dem auserkoren wurde, wer mit den Trainerbooten nach Markelfingen fährt, begaben sich alle Beteiligten Richtung Gnadensee. Am Ziel angekommen wurden alle Boote wieder aufgeriggert sowie ein Steg errichtet.

Nach einem stärkenden Frühstück am darauffolgenden Tag startete das erste Training. Der Himmel war mit unzähligen Wolken übersäht, doch ab und zu zeichnete das Sonnenlicht Flecken auf den spiegelglatten See und liess ihn glitzern. Am Nachmittag trainierten wir weiter, diesmal bei verstärktem Wellengang. Sonnenstrahlen sammelten sich in den Wassertropfen, so dass die Boote auf glitzerten. Am Montag stiessen die U15 zur Gruppe dazu. Somit waren wir vollständig. Erwartet wurden erneut zwei reguläre Trainingseinheiten, doch kenterte am Nachmittag die erste Person im Einer. Aufgrund von Erfahrungen, kletterte sie schnell wieder ins Boot und war am Ende froh, in die Wärme zu kommen. Anstatt dass alle auf ihre Zimmer gingen, spielten wir noch verschiedene Spiel - die Bekanntesten davon waren «Jassen», «Brändi Dog» und «Expedition». Zum Schluss wurde noch «Werwölfeln» gespielt bis es 22 Uhr schlug und alle in ihr Zimmer zurückkehrten, um zu schlafen. Damit waren schon drei Tage von sieben vergangen und alle waren gespannt, was noch kommen würde. Am Dienstag gab es nur ein Morgentraining, denn am Nachmittag stand eine Gruppenolympiade an, in welcher verschiedene Teams in unterschiedlichen Spielen gegeneinander antraten und beweisen mussten, welches Team das Beste sei. Es gewann das Duo bestehend aus Gianna und Aiko. Nachdem sich die Anderen von der Niederlage erholten hatten, ging es nach Radolfzell, wo alle gemeinsame eine Gelateria ansteuerten und jeder einen Coupe geniessen konnte. Ein kleiner Abstecher zum Seemaxx durfte natürlich nicht fehlen. So gingen die Jungs auf den Weg, während die Mädels Radolfzell erkundeten. Nach einem vorzüglichen Abendessen fingen alle an, Spiele zu spielen. Der Mittwoch verlief ähnlich wie der Montag mit Spielen und viel Gelächter. Die einzige Ausnahme war, dass keiner kenterte. Am Donnerstag lösten sich endlich die Wolken auf und ein strahlend blauer Himmel begrüsste uns. Das Wasser glitzerte, als ob es sich auch freute, endlich die Sonne zu sehen. Als sich die Wellen am Nachmittag auch noch glätteten, waren die Bedingungen perfekt und jeder genoss das schöne Wetter. Zwei Teamkollegen jedoch genossen es zu fest, denn als sie zurück zum Steg wollten, kenterten sie. Zum Glück war das Wetter viel wärmer als zuvor und sie konnten entspannt aus dem Wasser ans Land waten. Mit der untergehenden Sonne färbte sich das Wasser in allen möglichen Farbtönen, was uns einen wunderschönen Sonnenuntergang bescherte.

Am letzten Tag startete das Morgentraining etwas früher, was ein Training im Sonnenaufgang ermöglichte. Nach dem Frühstück sassen wir schon bald wieder in unseren Booten. Alle ruderten zusammen und absolvierten Teile einer Renndistanz. Nach dem letzten gemeinsamen Training waren wir alle erschöpft und konnten bei einem weiteren leckeren Mittagessen neue Energie tanken. Am Nachmittag ging es dann ans Boote abriggern und Steg wieder abbauen. Danach kehrten wir wieder nach Kreuzlingen zurück, wo wir alle Boote aufriggerten und blitze blank putzten. Als zum Schluss der Hänger wieder an seinem Ort verstaut war, realisierten wir, dass dies das Ende vom Trainingslager war. Dankbar und mit vielen tollen Erlebnissen bereichert, kehrten wir nach Hause zurück: Es war ein Lager, welches uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.