Masters bei der Regatta Schmerikon
Bei strahlendem Wetter und nahezu perfekten Wasserbedingungen gingen in Schmerikon über 1100 Boote an den Start. Darunter auch die Masters des RCK.
Doppelvierer 4x – RGM Arbon/Baden/Kreuzlingen
Das Doppelvierer Team der RGM Arbon, Baden und Kreuzlingen – mit einem Altersmix von 60 bis 67 Jahren – zeigte eindrucksvoll, dass Erfahrung und Teamgeist locker mit jüngeren Mannschaften mithalten können. Mit einem konsequenten 35er Schlag (siehe Schlagzahlprotokoll) ruderten sie sich auf einen hervorragenden 2. Platz.
Doppelzweier 2x – Bernard und Paul
Weniger glücklich verlief der Start der RGM Baden und Kreuzlingen. Das Startkommando wurde überhört, und dennoch kämpften sich Bernhard und Paul ins Rennen zurück und retteten sich auf den vorletzten Rang. Selbst mit viel Regattaerfahrung kann so etwas passieren – sie haben gezeigt, wie souverän damit umgegangen werden kann.
Skiff – Paul
Im Skiff bewies Paul gegen die deutlich jüngeren Konkurrenten eine sehr solide Leistung. Vor lauter Freude begann er kurz vor der Ziellinie bereits zu jubeln – und rettete mit drei Hundertstel Vorsprung den starken vierten Rang.
Doppelzweier 2x – Brigitte und Francisco
Mit den Erkenntnissen aus Lugano starteten Brigitte und Francisco erneut im Doppelzweier. Das Ziel am Samstag war klar: den Rückstand auf das favorisierte Team des SC Arbon (Rüegg/Süssli) deutlich zu verkleinern – und dies gelang mit einer eindrücklichen Leistungssteigerung. Am Sonntag folgte dann ein richtiger Zweikampf. Bei anspruchsvolleren Wasserbedingungen lieferten sie sich mit dem zweiten Arboner Boot (Schwarz/Rüegg) ein packendes Duell, das selbst der Live-Kommentator als „Cambridge gegen Oxford“ bezeichnete. Schlag für Schlag arbeitete sich das RCK-Boot nach vorne und hielt bis kurz vor dem Ziel eine halbe Bootslänge Vorsprung. Ein nicht glücklicher Bojenkontakt brachte das führende Boot jedoch aus dem Rhythmus und ermöglichte Arbon den Konter. Doch Brigitte und Francisco gaben sich nicht geschlagen: Mit einer beeindruckenden Schlagzahlerhöhung kämpften sie sich nochmals heran und verpassten den Sieg nur hauchdünn.
Einmal mehr zwei Tage voller Action, Spannung, gutem Sport und viel Lachen miteinander und wie immer ein «Lacht’s gut» von Paul.