Aktuelles
Basel Head: 21. Rang für RCK Pred-eight-oars
Die RCK Pred-eight-oars erkämpften sich beim 6,8 Kilometer langen Verfolgungsrennen auf dem Rhein in Basel den 21. Schlussrang in der Elite-Kategorie und konnten ihre Saison angemessen abschliessen. Nico Stahlberg startete zusammen mit den anderen Olympiaprojekt-Athleten des SRV. Nach ihrem Sieg beim Red Bull X-Row im Oktober sassen die besten Schweizer Ruderer erneut gemeinsam im Achter. Sie mussten sich am Ende einzig um 1,6 Sekunden den Franzosen aus Nancy geschlagen geben.

Die Seegurke flog wieder. Doch der Ikarus-Effekt holte die 8er-Crew wieder auf den Boden. Je länger das Rennen ging, desto mehr Federn musste man lassen. Nachdem der Mannschaft der Start ins Rennen gut gelungen war, bekundete das Team bisher ungekannte Schwächen und hatte Mühe einen sauberen Streckenschlag zu finden. Daran konnten auch die noch so lauten Anfeuerungsrufe der Steuerfrau nichts ändern. Erst nach der Wende bei Streckenhälfte fand man den sauberen Rhythmus wieder. So musste man sich am Ende gar von den Kollegen und Rivalen vom RV Neptun Konstanz geschlagen geben. Nichts desto trotz hielt sich die Ernüchterung in Grenzen, zumal man eine gute Zeit gerudert hatte.

Das generationenübergreifende 8er Projekt war auch dieses Jahr wieder mehrheitlich erfolgreich unterwegs und durfte gemeinsam viele tolle Stunden, im Training wie auch an Wettkämpfen, erleben.
Dafür bedankt sich die Crew bei allen Supportern – Verein, Trainingspartnern und Konkurrenten. (P)
23.11.11,

12 Rang am Armadacup für Joel Horni
Bei der 25. Austragung des BKW Armadacups auf dem Wohlensee bei Bern vom vergangenen Samstag 29. November glänzte RCK-Athlet Joel Horni mit einem Spitzenresultat im internationalen Feld. Unter den über 240 gestarteten Booten waren neben den 6 RCK’lern, arrivierte Weltklasse-Ruderer wie Lassi Karronen(SWE) oder Weltmeister Mahe Drysdale (NZL).

Joel Horni konnte mit seinem Startplatz in der 1. Reihe bereits vom Start weg mit der Spitze mitrudern und erzielt am Ende den hervorragenden 12. Gesamtrang, wofür er in der Kategorie der U23-Ruderer die Bronze-Medaille entgegen nehmen konnte. Er sorgte damit hinter David Aregger (RC Schaffhausen) für das zweitbeste Schweizer Resultat. Sein Trainingspartner Adrian Zwahlen (SC Rorschach) zeigte mit dem 18. Rang ebenfalls eine respektable Leistung. Mathias Stehrenberger erkämpfte sich mit einem beherzten Rennen in überzeugender Manier den 46. Rang.
Weiteres Edelmetall gab es für den RCK in der Kategorie der Masters Ü50. Paul Stahlberg ruderte auf den 102 Schlussrang und konnte dank dieser Leistung die Silbermedaille in Empfang nehmen.
Die gute Ausgangslage mit der tiefen Startnummer 67 konnte Pascal Horni nicht nutzen. Nach einer Kollision 2 Kilometer nach dem Start kenterte er und verlor dabei wertvolle Zeit und Ränge. Trotzdem beendete er das Rennen auf dem den Umständen entsprechenden hervorragendem 126 Platz.
Die beiden Armadacup-Neulinge Lionel Peer und Vanessa Niederer zeigten ebenfalls tolle Leistungen und erkämpften sich die Ränge 169 bzw. 216.

Nico Stahlberg der sich in diesen Tagen in Varese (It) mit dem Schweizer Doppelvierer auf die Olympia-Saison vorbereitet, steht kommendes Wochenende in Turin am Silverskiff wieder im Einsatz. Joel Horni und sein Trainingspartner Adrian Zwahlen werden an diesem internationalen Langstreckenrennen ebenfalls am Start stehen – ihre Form scheint zu stimmen.
31.10.11,

Nico Stahlberg an Olympiade 2012 in London
Bravourös: Nico Stahlberg löst Olympiaticket

Nico schaffte an der Ruder-WM in Bled (SLO) im Schweizer Doppelvierer den 9. Schlussrang. Damit ist er für eine Teil-nahme an den Olympischen Sommerspielen 2012 in London qualifiziert.

Vom 28. August bis 4. September 2011 fanden in Bled (SLO) die Ruder-Weltmeisterschaften statt. Vom Ruderclub Kreuzlingen (RCK) vertrat Nico Stahlberg mit seinen Partnern André Vonarburg und Florian Stofer (beide See-club Sempach) sowie Jérémy Maillefer (Lausanne Sports Aviron) die Schweiz im Doppelvierer. Es ging um viel: In einem Feld von 20 Nationen konnten sich die ersten elf Boote für eine Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 2012 in London qualifizieren.

Es waren vier harte Rennen und eine hohe physische und mentale Belastung, bis die Olympia-Qualifikation Tatsache wurde.

Im Vorlauf verpasste das Boot den direkten Einzug in den Halbfinal um eine knappe halbe Sekunde hinter Italien. Den Hoffnungslauf gewannen die Schweizer mit einem Start-Ziel-Sieg und knappen zwei Sekunden Vorsprung auf Kuba, sodass auf diesem Umweg der Halbfinal doch noch erreicht wurde.

Im Halbfinal landete der Schweizer Doppelvierer hinter Kroatien, Russland, Polen, Grossbritannien und USA auf dem sechsten und letzten Platz. Der mit einem verhaltenen Start eingehandelte Rückstand konnte nicht mehr verkleinert werden. Es hätte einen sehr grossen Effort gebraucht, um noch einmal in die Verteilung der A-Final-Tickets und damit in die sichere Olympia-Qualifikation eingreifen zu können. Diesen Effort vermochte die Mannschaft mit Nico nicht zu leisten, sodass sie am Samstag, 3.9.2011, im B-Final gegen Grossbritannien, USA, Neuseeland, Ukraine und Kuba um die Ränge 7 bis 12 und nochmals um die Olympia-Qualifikation kämpfen musste.

Der Druck auf die erst vor drei Monaten zusammengestellt Mannschaft vor dem Start im B-Final war enorm. Zur Disposition standen für die sechs Nationen noch fünf olympische Startberechtigungen. So lautete denn die primäre Aufgabe nicht Letzter zu werden. Der Schweizer Doppelvierer konnte die Schwachstelle aus dem Halbfinal, den zu langsamen Start, beheben und positionierte sich nach 3/4 der Strecke an zweiter Stelle. Aus dieser Position heraus zogen die Schweizer den Endspurt an. Direkt neben ihnen die USA. In einem Foto-Finish überquerte das Schweizer Boot die Ziellinie mit 0.02 Sekunden Rückstand auf die USA und einer Sekunde vor Neuseeland an dritter Stelle - was Gesamtrang 9 bedeutete. Alle sechs Boote waren innerhalb von nur 2.44 Sekunden klassiert, was einer Bootslänge entspricht. Damit war dieses Rennen das wohl härteste, das diese junge Mannschaft bisher bestritten hat.

Weltmeister wurde Australien in 5:39,31 mit 0.25 Sekunden Vorsprung vor Deutschland und 3.51 Sekunden vor Kroatien.

Wir freuen uns mit Nico Stahlberg über die Verwirklichung einer Vision, die vor drei Jahren mit dem Projekt "Leistungssport im RCK" begonnen hat und mit der Olympia-Qualifikation eines RCK-Ruderers einen Höhepunkt erreicht hat. Und wir gratulieren ganz herzlich!


Rangliste Doppelvierer, Final B (Ränge 7-12):
1. Grossbritannien 5:48,25. 2. USA 5:49,06. 3. Schweiz (Jérémy Maillefer, Florian Stofer, Nico Stahlberg, André Vonarburg) 5:49,08. 4. Neuseeland 5:50,06. 5. Ukraine 5:50,56. 6. Kuba 5:50,69. Grossbritannien, USA, Schweiz, Neuseeland und Ukraine erhalten einen Olympia-Quotenplatz zugesprochen.
04.09.11,

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